Erst ganz hinten im Bus und dann doch noch nach vorn... 04.11.2018 

arrow_saleen_3_660_01Der Saleen von ArrowSlot ist ein relativ rares Schätzchen. Werner fährt mit dem Langheckmodell seit einigen Jahren mit großem Erfolg in der DSM. Viele sehen nur seine Rücklichter. Einer von uns war am Freitag jedoch in der Lage, zumindest im Hauptrennen ihm zu entwischen...

Mit einer stattlichen Anzahl von 19 StarterInnen gingen wir letzten Freitag in den dritten Meisterschaftslauf der laufenden Sportwagensaison. Leider konnten keine Saisonnewbies mit dabei sein, da die Terminlage ausgerechnet für sie nicht so ganz glücklich war.

Dafür war aber seit einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal Maxx mit von der Partie. Der Grund dafür war ein geplanter Scalextric-AMG-Rollout, den auch ich mit einem Scalextric-BMW Z4 durchführte. In der Hoffnung, dass wir noch einen brauchbaren Endurancetermin finden, werden diese dem Reglement angepassten GTs dann nicht völlig ohne Vorerfahrung eingesetzt. Ihre Feuertaufe haben sie in jedem Fall schon einmal hinter sich und bestanden, nachdem die Leitkiele gewechselt wurden. Der Federleitkiel ist und bleibt für die Scalextricpiste nun einmal die beste Wahl.

Die NSR-Modelle stellten am Freitag die Mehrheit. Mit sechs Aston-Martin, drei Corvetten (C6 und C7) und einem Audi R8 kamen zehn Modelle aus Italien. Die beiden britischen Scalextricmodelle hatten ebenfalls italienische Technik von Slot.it an Bord. Die spanische Armada wurde angeführt von drei Spirit-Peugeot-Modellen. Ergänzt wurde sie von zwei Blackarrow-Ferrari 458 und Werners ArrowSlot-Saleen. Bianca setzte schließlich auf die giftgrüne Huracan-Schlange, die aus französischer Fertigung ist. Einen deutschen Modellfahrzeughersteller wird man hier wohl auf Dauer vergeblich suchen. Schade eigentlich.

Rennstenogramm

-  Bianca scheiterte erneut ganz knapp an der 200er-Marke. Der fehlende Federleitkiel ist daran schuld. Ganz klar.

-  Ollis C7R machte ebenfalls Faxen auf Spur 1. Der Grund war der gleiche: Kein Federleitkiel. Doof.

-  Max macht immer weniger Fehler und wird schneller und schneller. Fast ein 26er-Schnitt. 207,88 Runden. Superklasse.

-  Detlefs Pellen auf dem Aston-Martin-Hinterachse haben die beste Zeit hinter sich. Seine 219,32 Runden waren für Wertungspunkte nicht gut genug.

-  Sandra wurde mit neuen Reifen auf 220 Runden getragen. Zum ersten Mal. Platz 15. Ein Wertungspunkt. Super!

-  Karstens Aston hatte ebenfalls keinen Grip mehr. Platz 14. Puh.

-  Fabienne und Felix hatten tatsächlich ein totes Rennen. Felix war schneller, Fabienne fehlerfreier. Beide rollten bei 224,33 Runden aus. Klasse!

-  MarcO kam nicht so richtig in Schwung. 224,90 Runden. "Nur" Elfter. Schon irgendwie verrückt. Bei der guten Leistung.

-  Maxx ließ den AMG-Mercedes fliegen. Auch mal um die Längsachse. Zu viele Fehler. Aber trotzdem Spaß. Platz 10 bei 225,35 Runden. Mehr ging nicht. Hätte ich nicht gedacht.

-  Valerie weiß noch nicht so richtig, mit welchem GT es 2019 weiter gehen soll. Mit dem Aston ging es erst einmal auf 226,32 Runden. Platz 9.

-  Reini setzte noch einmal auf einen Audi R8 GT3. Mit 228,65 Runden rollte er auf Platz 8 aus. Sauberere Leistung.

-  Matzes 458 scheiterte knapp an 230 Runden. Der Motor ging hinten heraus ein und das Gripniveau war auch nicht das beste. Wann kommt endlich der große Sprung nach vorn?

-  Sabrina setzte erstmals auf einen Aston-Martin und es ging nach vorn. Mal sehen ob Robert noch eine Zehntelsekunde findet. Dann gehts noch weiter hinauf.

-  Saschas Corvette lief nicht so richtig. Gripprobleme? Würde mich nicht wundern. Ein neuer Satz Reifen ist wohl fällig. So war auf Platz 5 mit 233,52 Runden Schluss.

-  Alfreds Ferrari war das eine oder andere Mal zu oft neben dem Slot. Platz 4 mit 234,52 Runden. Immer noch stark.

-  Alex BMW lief in der Quali wie eine Karre Mist. Nur PLatz 16. Mit Federleitkiel ging es dann ungleich besser. 235,33 Runden und Platz 3. Nicht übel für einen Scalextricdeckel.

-  Werners Saleen verlor zu Rennbeginn zweieinhalb Runden auf Robert. Davon holte er sich im Rennverlauf nur eine wieder zurück. 239,10 Runden und nicht gewonnen. Sachen gibt´s.

-  Erstmals 240,59 Runden. Roberts Aston lief beinah wie auf Schienen. Eine unglaubliche Performance.

Das Finale wartet auf uns und es bleibt spannend. Wer fängt Robert ein?

Alex



 
Kommentar von MAXX 05.11.2018 09:05
Moin zusammen.
Schön, euch mal wieder alle auf einem Haufen gesehen zu haben. =)
Glückwunsch an Robse. Mit so wenig bis gar keinen Fehlern war das wohl verdient!

MAXX, der mit Doppel-Ickx


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