Keiner erreichte 20 Punkte - die Spitze wird breiter! 28.03.2018 

img-20180323-wa0009_400_01Die besten FahrerInnen des Qualifyings vor dem Start des Hauptrennens. Robert rutschte als glücklicher Neunter noch in dieses Topfeld, fehlte aber naturgemäß, quasi auf Spur "9" stehend, hier. Ganz vorn zeigten die BMW M1 Turbo, wie sie das Sprintrennen dominierten.

Seitdem wir in Dahlheim das Bepunktungsschema änderten und vorgeschaltete Sprintrennen als Qualifyingersatz einführten, korrelierten die Rennergebnisse der Sprint- und Hauptrennen mehr oder weniger stark. Beinahe zwangsläufig resultieren daraus Punktwertungsergebnisse für die Tagesbesten bis zum Maximum von "25". Am zurückliegenden Freitag war jedoch alles anders. Keiner der Anwesenden erreichte 20 Punkte in der Tagessumme. So etwas hatte es noch nie gegeben und einer wird das mit besonderer Befriedigung zur Kenntnis genommen haben: der krankheitsbedingt fehlende Werner durfte sich darüber freuen, dass niemand seine Absenz nutzen konnte, um sich in der Gesamtwertung richtig zu distanzieren. Es bleibt also spannend.

Kurzweilig war der Abend in verschiedener Weise. Aufgrund des letzten Tagesergebnisses mussten Matze und Robert im hinteren Qualisprint starten, beseelt von dem Wunsch, sich weiter nach vorn zu schieben, um in den Toplauf aufzurücken, zu Lasten derer, die dort vorab antreten konnten: Detlef etwa oder Sabrina bzw. Alfred zum Beispiel, die in den zurückliegenden Rennen immer mal wieder Schwierigkeiten hatten. Tatsächlich erwischte es dann Detlef und Alfred, im Hauptlauf ging es dann aber trotzdem für Detlef wieder richtig vorwärts.

Robert setzte entgegen des ersten Laufs wieder seinen Vaillant 935K2 ein. Damit musste man mit ihm in besonderer Weise rechnen. Allerdings wird er noch ein Rennen der beiden abschließenden Saisonläufe mit dem Martini Lancia bestreiten müssen. Strafe für die Meisterschaft muss schließlich sein!

Wieder mit von der Partie war Max, der seine persönliche Bestweite weiter in die Höhe schraubte und seine persönliche Bestzeit bereits unter 6,4sec. drückte. Erstmals am Start war Manuel, der über Reini an die Rennbahn gelotst wurde. Er machte seine Sache richtig gut und konnte zufrieden auf eine gelungene Premiere zurückblicken, deutlich über den Weiten einsteigender klassischer Newbies.

Rennstenogramm:

-  Manuel scheiterte mit fast 173 Runden zwar am Traum von 180, lag aber mehr als deutlich über den obligatorischen 150 Runden. Spitze!

-  Max fuhr schon auf 187 Runden, nach zuletzt 182 mit deutlich einfacher zu beherrschenden GT-Modellen. Daumen hoch!

-  Casi scheiterte nach längerer Auszeit mit 196 Runden nur denkbar knapp an der 200er-Klippe. Schade.

-  Fabienne hatte nicht immer den besten Rhythmus im Blut. Für 206 Runden reichte es aber dennoch. Na bitte.

-  Olli setzte erstmals auf einen BMW M1 Turbo und sein Purpurfrosch sprang gleich auf 212 Runden. Der Rest ist in Schlagdistanz. Geht doch!

-  Felix und Sandra lieferten sich mit glatt 216 Runden ein totes Rennen. Verdammt knapp!

-  Alfreds Porsche rollte mit gut 218 Runden deutlich zu früh aus. Platz "10". Hätte besser laufen können.

-  Detlef wurde mit 220,12 Runden Neunter. Erstmalig über 220 Runden. Endlich. Hurra!

-  Matze fuhr auf Platz "8" und sicherte sich damit wieder einen Platz in der Topqualigruppe im nächsten Lauf. Die Zeiten hinken aber weiter deutlich hinterher. Warum? Keine Ahnung.

-  Reinis tolle Qualiperformance - Platz "2" - hielt im Hauptrennen nicht ganz an. Platz "6" mit 227 Runden am Ende. Immer noch hervorragend.

-  Karsten rutschte nach dem perfekten Qualifying im Rennen ein wenig ab: mehr als Platz "5" war nicht drin. Er grinste aber trotzdem über beide Ohren hinaus.

-  MarcO hetzte den schwarzen JPS-M1 im Rennen und Qualifying auf Platz "4". Gesamtwertungsplatz "3". Es geht weiter voran.

-  Für Sascha war sowohl im Rennen als auch im Qualifying auf Platz "3" der Vortrieb zu Ende. Fleißiger Punktesammler.

-  Alex Stratos fuhr sensationell und pulverisierte die bisherige Bestweite mit 236,11 Runden. Gut, aber nicht gut genug.

-  Roberts Quali war zwar noch nicht rund, im Rennen ging der grüne 935 K2 jedoch wie der Blitz und noch dazu supersicher. 238,03 Runden bedeuteten einen Quantensprung. Atemberaubend.

Damit endete ein ausgesprochen kurzweiliger und harmonischer Rennabend, bei dem Qualiergebnisse und Rennresultate jedoch so überhaupt gar nicht zusammenpassen wollten. Schon komisch, was es so alles gibt.

Alex



 
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