26 StarterInnen in eine neue alte Zeit... 04.03.2017 

img-20170303-wa0010_1024Ein buntes Feld in ungewohnter Größe. Die neuen Modelle von Sideways thematisieren die Rennsport- bzw. Tourenwagen der Gruppe-5, die vielleicht beeindruckendsten, die jemals auf Rennstrecken in Deutschland unterwegs waren, 850-PS-Monster von Porsche etwa inclusive und das vor 40 Jahren...

Was passiert, wenn im Vorfeld schon wirklich viele Zusagen vorlagen und am Renntag selbst keine "echten" Absagen mehr zu verzeichnen sind? Es wird voll. Und zwar richtig! Nur Eventualzusagen platzten noch am letzten Freitag. Wären die auch noch dagewesen, dann wäre die Bestmarke gefallen und ein 4er-Startfeld mit verkürzter Rennzeit nötig geworden. Doch, soweit sollte es nicht kommen. Mit 26 FahrerInnen konnten wir in der Geschichte der Dahlheimer Rennbahn das zweitgrößte Startfeld anrollen lassen. Irre.

Die Zusammensetzung der Qualifyingstartfelder bestimmten die historischen Leistungen in den verschiedenen Fahrzeugklassen der zurückliegenden 3 Jahre. Insoweit waren homogene Startfelder jeweils am Start und man durfte gespannt sein, wie sehr sich die Felder für die Hauptrennen überhaupt durchmischen würden. 

Die Modellvielfalt war in jedem Fall gewährleistet. Mit Ausnahme des im Renndesign noch nicht ausgelieferten Lancia Stratos waren alle Modelle  am Start und eine Fahrzeugdublette gab es auch nicht.

Optisch sah man dann ein perfektes Bild, zusammengesetzt aus den passenden Bausteinen: ein Mustang, zwei 512er, zwei Betas, zwei 935/78LH, zwei 935/77, drei 935/K2, drei 320er, fünf Capris und sechs M1er. Großartig.

Das Rennstenogramm:

-  Moritz fuhr zum allerersten mal auf einer großen Rennbahn und hatte noch viel Angst, richtig Gas zu geben.

-  Fabrizios M1 hatte nicht immer den Grip, den er erwartete...

-  ...deshalb hatte Olli ihn im Sack. Ein gutes Gefühl, nicht immer von ganz hinten zu grüßen!

-  Carsten S. war mit dem Fahrverhalten des 320er sehr zufrieden. Mit 196 Runden verpasste er den Sprung über 200 Runden nur knapp.

-  Sandra setzte den gleichen Bajuwaren ein und schaffte die 200er-Marke gerade so.

-  Melli wurde 21. und musste Nico damit ziehen lassen. Im Qualirennen hatte sie aber noch familienintern die Nase vorn. Haha!

-  Fabienne hatte zu Beginn noch Mühe mit ihrem M1, zum Schluss ging es aber richtig vorwärts. Platz "20" mit 204,05 Runden.

-  Marc O. rollte mit seinem 935/77 nur einen Meter weiter und machte damit aber Boden nach dem verpatzten Qualifying gut.

-  Marc bemerkte, dass der Capri für seinen digitalen Fahrstil zu herausfordernd sei! Was für ein Unsinn. Nur ganz knapp lag er hinter...

-  ...Alfred, der sich mit 207,09 Runden mit Platz "17" ungewohnt weit hinten begnügen musste.

-  Nico fuhr auf Platz "16" und verpasste damit einen Gesamtwertungspunkt mit seinem M1, der bei 210,11 Runden ausrollte.

-  Klaus, zweiter der SMA-Combo, machte es besser. Platz "15" mit 211,17 Runden.

-  Valerie konnte nicht ganz ihre super Qualiperformance umsetzen, trotzdem spulte sie 214,01 Runden ab.

-  Danach wurde es verdammt eng: 216,02 Runden für Detlef mit seinem M1,

-  216,11 Runden für Reinhold, ebenfalls mit dem M1,

-  216,11 Runden für Werner mit dem roten Wal und...

-  ...216,14 Runden für Micha, der im Verlauf zunehmend besser mit dem giftigen Capri zurecht kam.

-  Felix wurde Neunter mit dem langen Ferraribiest und setzte die schnellste Rennrunde im Hauptrennen.

-  Karsten bestätigte als 8. sein Qualifyingergebnis und setzte mit dem 320er 220,14 Runden, nur einen Meter hinter...

-  ...Matze, der als 7. mit dem Lancia Beta gut dastand.

-  Carsten L.´s Capri war verdammt schnell unterwegs. Platz "6" mit 221,06 Runden.

-  Alex weißer Wal schaffte etwas mehr, 221,15 Runden - Platz "5".

-  Sascha bewies, dass auch sein langer Ferrari 512 mit 222,04 Runden gut bei der Musik ist.

-  Sabrina schaffte seit Jahren eines ihrer besten Einzelresultate. Platz "3" mit 224,01 Runden für den himmelblauen Lancia.

-  Jürgen glückte das beste Einzelresultat aller Zeiten: Platz "2" mit 225,10 Runden.

-  Robert setzte erneut Maßstäbe, obgleich sein Porsche gar nicht so schnell war. Der 935K2 lag aber supersicher und rolltre erst bei 227,02 Runden aus. Sieg mit 24 Punkten in der Wertung. Das ist ein Pfund!

Der Start in die neue DTM kann somit getrost als gelungen bezeichnet werden und macht wahrlich Lust auf viel mehr.

Alex

 

 



 
Kommentar von Carsten 05.03.2017 10:22
War wieder ein tolles Rennen. Der Capri ist zwar schnell aber auch zickig wie irgendwas.


Kommentar von Reini 05.03.2017 10:32
Auftakt nach Maß - hatte aber auch gar nix and´res erwartet.


Kommentar von Alex 06.03.2017 18:52
Habe gestern mit den Organisatoren der ersten Deutschen Sideways Gruppe-5-Meisterschaft aufgenommen.

Wir können daran teilnehmen, sofern wir wollen. Das Reglement passt, nur die Reifen sind dann zu wechseln. Der Lauf wird auf irgendeiner Clubbahn im Westen im Winter 2017 stattfinden.

Der Termin und der Ort stehen allerdings noch nicht fest.


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